Die Sächsische Medienakademie » Storyboard Kurzfilm

Ergebnisse für den Kurzfilm

Der Vorbereitungsworkshop fand vom 16. bis 20. Mai 2012 statt. Hier die Idee für den Kurzfilm.

Pfefferkuchen Trip

Szene 1

Hänsel und Gretel laufen durch den Wald.
„Wie weit ist es noch?“, fragte Hänsel und stolpert über eine Wurzel.
„Wir können nicht zurück nach Hause bis wir 2 Bäume gefällt haben! Also jammer hier nicht so rum und fang an zu fällen.“ sagt Gretel und rammt die Axt in den Baum.
„Aber ich hab Hunger!“
„Ich ja auch! Du bleibst hier und ich geh nach was essbarem suchen, okay?“ sagt sie, dreht sich um und läuft in den Wald.
Nach 5 Minuten kommt sie wieder mit einem Fliegenpilz in der Hand. „Hänsel! Schau mal sieht der nicht Sau lecker aus?“
„Na ja geht so… Aber ich hab riesigen Hunger also gib schon her!“
Gretel teilt den Pilz und gibt Hänsel die Hälfte. Beide beißen in den Pilz.
„WOOH, Gretel wieso ist alles so rosa, grünlich?“
„Rosa, grünlich? Ich seh nur die Zwerge die da grad aus den Bäumen klettern.“
Nach einer halben Minute kippen beide um. Als sie dann wieder aufwachen, befinden sie sich im Wald von Strehla.

Szene 2

„Hä? Wo sind wir denn auf einmal gelandet?“ fragte Hänsel. „Keine Ahnung! Vielleicht im Wald..?“. Beide lachen laut los. „Psst! Hast du das gehört Gretel?“
„Hä, was meinst du?“
„Das Knacken im Busch!“ sagt Hänsel und dreht sich unsicher um.
„OMG, das ist die Hexe auf ihrer Shisha!“ schreit Gretel.
„AHH, was machen wir denn jetzt?“
„Ööhm…Weglaufen?“
Beide rennen unter panischem lachen durch den Wald.
Da prallt Hänsel gegen einen Zaun und fällt um, Gretel trampelt über in drüber. Sie verliert das Gleichgewicht und fällt auf ihn drauf.
Beide lachen laut los. Sie stehen wankend auf und rollen sich über den Zaun, um auf der anderen Seite runter zu fallen.
Hänsel flüstert: „Ist sie weg?“
„Wen meinst du?“ fragt Gretel.
„Na die Hexe auf ihrer Shisha!“ antwortet Hänsel.
„Lass uns uns einen Aussichtspunkt suchen!“
Beide sehen sich um.
„Guck doch da!“ ruft Gretel und zeigt auf den Rutschturm.
Da sagt Hänsel: „Aha! Der wackelt aber gaz schön! Nach links und rechts und nach hoch und runter… Hui!“
„Wenn einer wackelt dann bist du das!“
Hänsel wackelt hin und her. Hält dann aber still.
„Ohja, du hast recht!“
„Los jetzt!“ ruft Gretel und beide rennen schwanken zur Rutsche und erklimmen den Turm.
Als sie oben sind sehen sich beide um. Sie entdecken Autos und Häuser. Hänsel dreht sich im Kreis.
„Was tust du da?“, fragt Gretel.
„Wenn ich mich ganz schnell drehe, kann mich die Hexe nicht sehen!“
„Was meinst du?“
„Ich weiß nicht… Ich hab’s vergessen!“ Beide lachen los.
„Warum sind wir überhaupt hier hoch gegangen?“ fragt Gretel verwirrt.
„Guck mal Wasser, ich hab Durst!“
Hänsel bückt sich und trinkt Wasser aus der Wasserrutsche. „Haha! Pass mal auf!“ ruft Gretel und schubst Hänsel die Rutsche runter und fällt hinterher.
Beide rutschen die Rutsche unter großem Geschrei und Gelächter herunter. Am Ende der Rutsche platschen sie in das Schwimmbecken.
Hänsel und Gretel stehen im Becken.
„Was war das denn?“ fragt Hänsel, während Gretel versucht ihre Haare auszuwringen.
„Der Wind!“ sagt Gretel und beide fangen an zu lachen.
„Aber warum sind wir so nass?“
„Wo kommt das ganze Wasser her?“
„Gretel!“
„Was denn?“
„Keine Ahnung!“
„Du mit deinen sinnlosen Kommentaren, komm lass uns was neues zum Anziehen suchen.“
Gretel streigt aus dem Becken und hüpft wie ein kleines Mädchen davon.
Hänsel bleibt alleine im Becken zurück und planscht fröhlich. Gretel läuft herum und findet ein aufgeschlagenes Bucht mit einem Bild von genau dem Pilz, welchen beide gegessen haben. „Ist ja interessant!“ staunt Gretel.
„Entschuldige, was tust du da?“ fragt ein großer schlanker Mann mit ernsten Gesichtsausdruck.
„Was ich, na, häää?“
„Das Buch da, das ist meins!“
„Was, warum denn, ich habs doch gefunden“
„Gibs mir doch einfach wieder!“
„Ey yo, chill mal, ich machs doch nich kaputt.“
„Warum denn?“
„Ich wills mir doch nur anschauen man.“
„Ach weißte“, sagt der Mann, „Du darfst es behalten.“
Gretel ist glücklich darüber und bedankt sich bei dem Mann.
Sie macht sich auf den Weg zu Hänsel der immer noch verwirrt im Pool liegt.
„Auf geht’s Hänsel!“ Dieser klettert aus dem Wasser und folgt Gretel.
„Wie kommen wir eigentlich wieder zum Märchenwald?“ fragt Hänsel.
Gretel geht auf einen Badegast zu.
„Wo geht’s hier zum Märchenwald?“ frage Gretel.
Der Badegast lacht: „Märchenwald?!? Achso ihr meint Disneyland?“
„Ähm klar! Wenn das hier so heißt..?“ sagt Gretel glücklich. „Also, ihr müsst zuerst nach Leipzig und dann mit dem Flugzeug nach Paris.“
„Okay danke!“
Beide drehen sich um und gehen. Da sagt Gretel: “Was ist ein Flugzeug?“
„Hehe, keine Ahnung!“, antwortet Hänsel.
Auf dem Weg zu Disneyland bekommen sie Hunger.
Sie sehen von weitem ein Schild mit der Aufschrift Bäckerei. „Hänsel?“ fragt Gretel.
„Ja?“
„Ich hab Hunger!“
„Ja, ich auch!“
„Siehst du das da vorne? Lass uns mal hingehen!“
„Okay“
Und Hänsel und Gretel machen sich auf den Weg zum Bäcker.
Sie gehen rein und schauen sich um. Da entdeckt Hänsel ein braunen Kuchen mit bunten Aufschriften und Mustern.
Hinter der Theke steht Uschi, die fette, nette Bäckerfrau, welche aussieht wie ein fetter Hippie.
„Jo, alde!“ ruft Gretel. „Lass sehen waste so zu bieten hast!“ „Also, ich hab alles, was dein Herz begehrt, Kleine! Würdet ihr mir in den Hinterraum folgen?“
Hänsel und Gretel sehen sich an und alle gehen zusammen nach hinten in die Bäckerei.
„Ich habe gerade eine Drogenkreation ausprobieren? Zimtschnecken mit LSD. Probiert mal!“
Beide stopfen sich voll.
„Omg! Da ist schon wieder Hexe!“ sagt Hänsel.
„Ja, aber wo ist die Shisha? Was machen wir denn jetzt?“
„Schubs sie einfach in den Ofen!“ sagt Hänsel und Gretel schubst sie in den Ofen.
Die Hippi-Hexe schreit und verbrennt.

Szene 3

Gretel wacht auf und schaut an sich herunter.
Überall sieht sie Kotze und neben ihr liegt Hänsel.
Sie steht auf und weckt Hänsel auf.
Sie schaut ihn an und streicht ihm durch Haare.
Plötzlich kotzt sie ihm Mitten ins Gesicht.
„Sag mal, bist du komplett bekifft, alter?“ schreit Hänsel zu ihr. „Boah, eh, da kann ich doch nichts dafür. Kannst du dich dran erinnern was passiert ist?“
„Woher soll ich das denn wissen, du bist doch die, die immer die komplette Checkung hat!“
Gretel übergibt sich wieder, diesmal jedoch nicht auf Hänsel. Währenddessen kramt Hänsel in seinen Taschen, um vielleicht etwas zu finden, was ihn an die Tage zuvor erinnern könnte.
Er findet ein paar Geldscheine und einzelnes was er verwundert anschaut.
„Hey Gretel! Komm mal her! Ich hab hier was gefunden, sieht wie Gold aus, oder?“
„Boah eh, hast du gekifft? Das ist das Geld aus der anderen Welt“
„Hä? Ich dachte du kannst dich an nichts erinnern!“
„Du musst mal richtig zuhören, dir am besten mal die Kotze aus den Ohren putzen!“
Hänsel steht auf und schüttelt sich. Gretel kramt inzwischen in ihrer Tasche, um nachzusehen ob sie noch etwas findet.
Nachdem sie allerhand zeug aus ihrer Tasche gekramt hat findet sie das Pfadfinderbuch.
Sie blätter durch das Buch und als sie ein Bild von einem Kompass sieht, erinnert sie sich an ihren Vater, der ihr einmal sagte, dass er damit einfacher Jagen gehen könnte, weil er dadurch immer schnell nach Hause gefunden hat.
„Hänsel, kannst du ein paar Steine mit hochbringen? Ich hab da ne Idee wie wir wieder heim kommen!“
Hänsel bringt die Steine zu ihr.
Sie nimmt sich ein Stückchen Holz und einen verrosteten Nagel, welchen sie im Gras findet.
Sie bindet die ganze Scheiße zusammen und fertigt einen Kompass an.
Hänsel findet noch 2 Joints in Gretels Tasche.
Als er sie anmachen will nimmt Gretel ihm diese aus der Hand und sagt: „Nee du, lass mal, du hast gesehen, in welche Schwierigkeiten uns das gebracht hat.“
„Stimmt! Und ich bin auch nicht so scharf darauf mir noch einmal von dir ins Gesicht kotzen zu lassen!“ Beide lachen und laufen, sich gegenseitig schubsend, dann doch Arm in Arm der Sonne entgegen.

ENDE!!!

BÄÄÄHHHM!!!!